Bad des Monats März 2026
Bäder wie aus einem Guss.
Ein altes Haus am Dorfrand wird rundumsaniert – und weil Lage verpflichtet, sind die Auflagen zu Form, Nachhaltigkeit und Wasserhaushalt besonders streng. Auch für die beiden alten Bäder lag die Messlatte hoch: Die rosa Wandkacheln und der frostige Terrazzo-Boden sollten einer warmen Eleganz weichen, begehbare Duschen in beiden Räumen waren gesetzt.
Ein Muster als Herzschlag des Hauses.
Zunächst schufen die Badarchitekten einen gestalterischen Grundton: Sie liessen das Fischgrätparkett als stilbildendes Statement aus dem Wohnbereich übergangslos in das Ensuite-Bad laufen. Im Gästebad nahmen sie das Motiv augenzwinkernd wieder auf: Die neuen Wandkacheln interpretieren das Muster grafisch und schlagen so eine elegante Brücke zum Haupttrakt.
Transparenz, Spiegelglanz und cremige Töne.
Bei der Ausstattung beider Bäder setzten die Badarchitekten auf eine ebenso robuste wie sinnliche Materialität: Corian formt nun Badewanne, Waschtische und Ablagen zu sanft gerundeten Skulpturen. Der fugenarme Wandbelag aus besonders grossformatigen Keramikplatten unterstreicht diese Harmonie. Auch im schmalen Grundriss bleibt ein weites Raumgefühl. Dafür sorgen nicht zuletzt die transparente Glaswand zur begehbaren Dusche und der hinterleuchtete Spiegelschrank gegenüber dem Fenster. Morgendliches Strahlen und das cremige Farbkonzept tauchen beide Bäder in ein weiches Licht. Ein Umbau, der zeigt, wie konsequent durchdachte Gestaltung alte Räume neu atmen lässt.
Regenwassergewinnung mit System.
Die Regenwassergewinnung für die WC-Spülung war ein Kernanliegen der Bauherrin – und wurde von BadeWelten technisch wie gestalterisch sauber gelöst. Wichtig sind eine klar getrennte Leitungsführung, ein ausreichend dimensionierter Speicher sowie Filter, die das Wasser zuverlässig aufbereiten. Zudem braucht es eine intelligente Steuerung, die bei niedrigem Pegel automatisch auf Trinkwasser umschaltet. So bleibt der Komfort hoch und der Verbrauch niedrig.