Bad des Monats November 2026

Das Fingerspitzengefühl fürs Stoffliche erfüllt hier höchste Ansprüche: So entsteht Wohlfühlen.

Das ausbalancierte Bad. Bei diesem wunderschönen Neubau-Bad hat der Badarchitekt allergrösstes Fingerspitzengefühl für Materialien bewiesen und damit höchste Ansprüche erfüllt. Was so mühelos wirkt, ist in Wahrheit präzise geplant. Grossformatige Feinsteinzeugplatten mit lebendigen Rostakzenten bringen Wärme und Tiefe in den Raum, ohne rustikal zu wirken. Die matte weisse Badkeramik setzt ruhige Akzente. Dazu kontrastieren die schwarzen Armaturen. Die Fronten des Waschtischs in Holzoptik spenden optische Wärme. Das Ergebnis: modern, aber nicht kühl – reduziert, aber nicht streng. Hier wurde kein Effekt gesucht, sondern Balance geschaffen.

Weite, Privacy und Stauraum. Das Bad wurde als grosszügiger Rückzugsort konzipiert. Der Blick ins Grüne öffnet den Raum, während die klare Trennung von WC, Dusche und Badebereich für Privatsphäre sorgt. So entsteht ein Grundriss, der luftig wirkt und dennoch bestens funktioniert. Den Mittelpunkt bildet die freistehende Badewanne aus Corian. Als ruhiger Solitär wirkt sie keineswegs verloren, denn die bernsteinfarbenen Hängeleuchten sorgen mit ihrem atmosphärischen Licht für eine optische Verankerung. Dass Wellness hier als Teil des Alltags konzipiert wurde, beweist eine Regendusche mit PowderRain-Strahl. Wandhängende Keramik und Unterputzarmaturen halten die Gestaltung elegant reduziert und erleichtern zugleich die Reinigung. Der grosszügige, in die Wand integrierte Spiegelschrank bietet mehr als Stauraum. Mit indirektem Licht, sauberer Ausleuchtung und viel Platz sorgt er dafür, dass der Raum im Alltag genauso gut funktioniert, wie er aussieht.

Kluge Zurückhaltung statt lauter Effekte.

Ein Wellnesscharakter entsteht durch warme Oberflächen, sanftes Licht, grosszügige Flächen und eine klare Zonierung. Gleichzeitig bleibt das Bad konsequent alltagstauglich. Grossformatige Platten, wandhängende Sanitärobjekte und Unterputzarmaturen erleichtern die Reinigung, der integrierte Spiegelschrank hält Pflegeprodukte ausser Sichtweite. Stein, Metall, Keramik und Holz: Das Moodboard dieses Bads lebt von einem fein austarierten Zusammenspiel aus Kraft und Wärme – lebendig, erdig, sinnlich. Der Stein gibt dem Raum sein ruhiges, architektonisches Fundament. Schwarzes Metall zeichnet präzise Konturen. Dazwischen wirkt die weisse Keramik wie ein Atemzug: frisch, leicht und präzise. Das Holz nimmt der Komposition die Strenge und verbindet die kraftvollen Materialien zu einem harmonischen Ganzen.

 

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